Ich erinnere mich, als ich damals zum Glauben gekommen
war, hatte Gott mir gesagt, dass ich mich nicht sorgen und mich nicht
fürchten soll. Auch später hat er es mir noch Mal mehrmals
außergewöhnlich bestätigt. Einmal war ich traurig über mich selbst. Ein
Freund war bei mir und betete für mich. Er hatte eine Vision, dass er
viele Engel über mir sah. Aber ich habe mich seither trotzdem sehr oft
gesorgt und gefürchtet.
Irgendwann im Juli 2012 hatte Gott mir etwas gezeigt: Ich war mit Jesus in einem Boot, lichterhellt. Dann führte er mich nach draußen auf die Reeling und zeigte mir, was sich außerhalb davon befand, eine äußerste schwärzeste Finsternis, einen Bereich des allergrößten Unfriedens und boshaftigster Kraft, der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Es gibt leider keine Worte, um diese geistige Realität annähernd zu beschreiben.
Ich hatte darauf für einige Tage so dermaßen große Angst, dass ich sie auch
körperlich als Schmerz empfand. Einen Tag vor meinem 34. Geburtstag im
Jahr 2012 war ich darauf so verzweifelt, dass ich an der Uni saß und unter
Tränen betete. Ich fragte, ob immer noch für mich
gilt, dass ich mich nicht sorgen soll, weil ich in der Zwischenzeit so viel Mist gebaut habe. Ich weinte
und erklärte dem Herrn Jesus meine Gedanken, Sorgen und Ängste, habe ihm
gesagt, dass mich das, was er mir zeigte, unsicher und große Sorgen macht. Ich
fragte ihn, ob ich mich sorgen
muss. Als ich fertig gebetet hatte, ging ich zur Bushaltestelle einen
etwas einsamen Weg nahe eines Ackerfeldes entlang. Da kamen mir zwei Frauen entgegen, sie
schwiegen und beachteten mich nicht. Aber als sie gerade an mir vorbei
liefen, sagte eine direkt vor mir plötzlich zu mir, "Sorge Dich nicht.". Als
ich das hörte, wunderte ich mich sehr. Moment Mal, hatte ich Jesus eben
nicht gefragt, ob ich mich sorgen muss? So lief ich
ein Stück weiter, überlegte, ob das ein Reden Gottes durch Engel gewesen
sein könnte und drehte mich um. Da waren beide Frauen verschwunden. Da
wunderte ich mich noch mehr und beschloss, diese Situation als eine
Bestätigung Jesu anzunehmen und entschied mich gegen die Sorge und
Furcht in mir. Zuhause angekommen, öffnete ich zunächst den Briefkasten,
in dem sich ein gepolstertes Kuvert befand. Darin befand sich eine
Kachel mit einer Aufschrift drauf: "Er hat Seinen Engeln befohlen über
Dir, dass Sie Dich behüten auf allen Deinen Wegen" Ps.91,11

Es war ein Geburtstagsgeschenk und ich wunderte mich noch viel mehr.
Natürlich hätte das ein Zufall sein können, aber ich kannte Gott inzwischen ein Bisschen und nahm es als
Bestätigung. Ich war viel am Beten und sagte dem Herrn, dass ich mir sicher bin, dass es von ihm ist. In mir war aber immernoch die leise Frage und Bitte, ob Er es mir wohl nochmals bestätigen könnte, Am Abend meines Geburtstages, schrieb mich eine flüchtige Bekannte an (eine Christin) und fragte, ob ich Träume deuten
könne. Sie erzählte, dass sie mich in dem Traum gesehen habe mit weißen
Kleidern und dass ich auf Jesus gewartet hätte und dann wäre Jesus
gekommen. Da war ich baff! Und ich fragte, ob sonst noch was in dem
Traum gewesen wäre, und sie so, "Ja, da waren viele Engel um Dich rum!".
Da war es mir klar, das konnte kein Zufall mehr sein. Normalerweise sehe ich diesen Vers nur selten. In den Tage nach meinem Geburtstag aber begegnete ich ihm noch öfters an vielen Stellen.
PS: Hier ist noch ein Zeugnis: https://baldrianforte.blogspot.com/ (warum ich heute an den Herrn glaube)